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 Gibt es den Weihnachtsmann? - Gegendarstellung

In einer der vorangegangenen Abhandlungen wurde von einem nicht namentlich erwähnten Vordenker der AM ein eleganter "Beweis" für die Nichtexistenz des Weihnachtsmanes vorgelegt.

Gerade rechtzeitig vor Weihnachten ( es ist faktisch immer rechtzeitig vor Weihnachten ) wollen wir im Auftrag der internationalen Postdienste den Gegenbeweis antreten.

Jeder, der schon einmal zwischen 1. Oktober und 31. Dezember in einem Großkaufhaus war, weiß, daß es den Weihnachtsmann gibt, da er ihn selbst gesehen, ihn möglicherweise sogar berührt hat.

Der Weihnachtsmann ist fast immer ohne, maximal jedoch mit 6 Rentieren zu sehen. Es ist uns auch eine Kinderzeichnung mit 8 Rentieren vorgelegt worden, jedoch ergaben die Recherchen, daß ebendieses Kind in Zeichnen ein Nicht genügend erhalten hatte, die Darstellung wurde daher ausgeschieden.

Rudolph hat eine rote Nase.

In dem bereits zitierten Beweis wird dem Weihnachtsmann unterstellt, daß er sich in selbstmörderischer Absicht extremen Belastungen aussetzte und dadurch auch seine Rentiere in den Tod trieb.

Wie der Autor jedoch selbst bestätigt, wird der Weihnachtsmann als übergewichtig bezeichnet, sodaß nicht anzunehmen ist, daß er die beschriebene Tortur jemals auch nur ansatzweise ausprobiert hat.

Vielmehr stand der Weihnachtsmann vor einem logistischen Problem, das er in 3 Schritten löste:

1. das Gespann wird auf 3 Paare reduziert. Die reduzierte Geschwindigkeit äußerst sich maximal in leicht überhitzten und damit geröteten Nasen ( =Rudolph). durch diesen tierfreundlichen und nicht ganz selbstlosen Schritt weicht der Weihnachtsmann jedoch um den Faktor 1.3*10exp5 von seinem Sollwert ab.

2. Terminkorrektur: In 31 Stunden ist das Programm einfach nicht zu bewältigen. Doch wie jeder weiß, der schon einmal ab Oktober in einem Kaufhaus war, hat der Weihnachtsmann seine Aktivität auf ca. 100 Tage ausgedehnt, womit er nur noch 1.8*10*3 unter dem Zielwert liegt.

3. Durch die Nutzung der Großkaufhäuser hat es der Weihnachtsmann beinahe geschafft, sein Ziel zu erreichen. Erstens sind hier viele Kinder gleichzeitig zu erreichen, zweitens sind die Geschenke bereits vorort, womit auch das Transportproblem gemildert wird.

Die Existenz des Weihnachtsmannes kann zusätzlich durch Augenzeugen belegt werden und da die Existenz des Osterhasen ohnehin nie in Frage gestellt war, halten wir unsere Anzeige gegen diese beiden wegen geheimer Absprachen und den damit verbundenen Verstoß gegen das Kartellgesetz in seiner Fassung von 1993 aufrecht.

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