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11. Juli - Kajaken mit Walen

Heute mussten wir schon sehr zeitig aufstehen, denn es stand einer der Höhepunkte auf dem Programm: Kajaken mit Walen. Leider konnte HUP nicht mit, da er über Nacht starke Nierenschmerzen bekommen hat.
An der Kajak-Station angekommen waren wir zu zeitig und mussten noch ein bisschen warten. Wir machten es uns auf einem der Holzzeltplatzstellen des umgebenden Zeltplates bequem und beobachten das Meer – und haben tatsächlich mehrere Schweinswale sehen können. Wir bekamen dann von Julie und Aurelie eine Einführung über die zu sehenden Tiere und das Kajaken und mussten noch ein Formular mit persönlichen Daten ausfüllen, bevor wir mit unserer Ausrüstung ausgestattet wurden: Neoprenanzug, Füßlingen, Schwimmweste, Kajak-Skirt und Paddel. Anschließend gab es eine Trockenübung zum Paddeln und dann ging es auch schon los zu unseren Zweierkajaks. Dort wurde uns gezeigt, wie wir ein- und auszusteigen haben und auch sonstige Dinge, auf die wir achten müssen. Dann wurden in einer gemeinschaftlichen Aktion die Kajaks zum Meer getragen – immer 4 Personen pro Kajak – und schon ging es los. Da wir sehr viele waren und zwei Guides hatten, wurde die Gruppe in eine 4-er und eine 5-er Gruppe, gezählt an den Kajaks, aufgeteilt.
Wir hatten großes Glück; nicht nur hatten wir super Wetter und spiegelglatte See, auch haben wir Robben, Zwergwale und Belugas gesehen! Weiterhin konnten wir von unseren Guides viel über das ökostystem erfahren.

Nach dem Kajaken fuhren wir zurück zum Zeltplatz um unsere Zelte abzubauen und machten uns auf den Weg zur Fähre, denn heute sollte es auf die andere Seite des St. Lorenz auf die Gaspesie-Halbinsel gehen. An der Fährstelle angekommen hatten wir noch sehr viel Zeit, welche sich mit Kartenspielen, Schlafen, Karten schreiben, Fotografieren oder einfach die Seele baumeln lassen vertrieben wurde. Außerdem wurde bereits für das Abendessen und Frühstück am nächsten Tag eingekauft. Mit der Zeit wurde es voller und die Autos mussten sich einordnen. Als dann die Fähre endlich kam ging alles relativ schnell und schon bald legten wir ab Richtung „Trois-Rivieres“. Die Fährfahrt selber verlief relativ unspektakulär. Während ein Teil Vögel und Wale beobachte widmete sich der Rest zusammen mit vielen anderen Passagieren dem Fußball-WM-Endspiel Spanien – Holland. Spanien hat nach Verlängerung gewonnen, sehr zu Freude der meisten.

Von „Trois-Rivieres“ ging es dann noch ein paar Kilometer Richtung Bic-Nationalpark, unserem Ziel. Dort angekommen fanden wir uns erstmal am falschen Eingang wieder, welcher bereits zu gemacht hatte. Also hieß es weiterfahren zum anderen Eingang. Dort kümmerte sich Thora um die Anmeldung für den Zeltplatz, welche erstaunlich lange dauerte. Aber letztendlich hat dann doch noch alles geklappt und wir konnten unsere Zelte auf einer relativ großen Fläche aufbauen. Zum Abend gab es dann Reis mit Würstchen und Tomatensoße und somit klang der Tag dann auch aus.